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Fraktion LINKE&PIRATEN unterstützt Wiedereinrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Wilhelm-Leuschner-Schule (WLS) im Interesse der Schülerschaft in AKK und in Wiesbaden

Mit der Umwandlung des Oberstufengymnasiums an der Martin-Niemöller-Schule (MNS) zu einem normalen Gymnasium zum Schuljahresbeginn 2015 wird sich die Schullandschaft in Wiesbaden verändern. Es wird für die Schüler/innen aus Gesamtschulen und Realschulen in Wiesbaden, die im Anschluss an die 10. Klasse die gymnasiale Oberstufe besuchen dürfen, neben der speziell-beruflich-orientierten Oberstufe an der Friedrich-List-Schule künftig nur noch ein reguläres Oberstufengymnasium geben, das auf ihre Situation zugeschnitten ist – nämlich die Carl-von-Ossietzky-Schule (CvO) in Wiesbaden-Klarenthal. Mit den beiden Oberstufengymnasien MNS und CvO bestehen gegenwärtig (noch) zwei Schulen, die in der Jahrgangsstufe 11 aus einer ganzen Reihe von Realschulen und Gesamtschulen Schüler/innen zusammenführen, um sie auf die „Qualifikationsphase“ im 12. und 13. Schuljahr vorzubereiten und zum Abitur zu führen. Da diese Schüler/innen recht unterschiedliche Voraussetzungen durch den Unterricht in den Mittelstufen verschiedener Schulen haben, stellt dies eine besondere Herausforderung für die Schüler/innen wie die sie unterrichtenden Lehrer/innen dar, wenn die Schüler/innen in der 11. Klasse dann – jetzt als Gymnasialschüler/innen – das Abitur als Ziel haben. Ein „Quereinstieg“ solcher Schüler/innen in die Oberstufe eines Gymnasiums bedeutet für sie eine besondere Erschwernis, da sie sich – im Unterschied zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern – erst in die neue „Umgebung“ integrieren bzw. in die Schulgemeinschaft aufgenommen werden müssen. Da sie nicht die Mittelstufe des jeweiligen Gymnasiums besucht haben, haben sie auch deutlich andere Voraussetzungen als die übrige Klasse. Die reinen Oberstufengymnasien sind hingegen in ihrem pädagogischen Konzept gerade auf Schüler/innen aus Realschulen und Gesamtschulen ausgerichtet.

Die geografische Lage der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim ist im Verhältnis zur Carl-von-Ossietzky-Schule in Wiesbaden-Klarenthal optimal „komplementär“. Mit der Wiedereinrichtung der gymnasialen Oberstufe wäre im Südosten der Landeshauptstadt ein nahes Angebot nicht nur für Schüler/innen aus den AKK-Stadtteilen, sondern über die Busanbindungen an der „Rheinschiene“ auch für Biebrich (IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule) und Schierstein (Erich Kästner Schule) gegeben. Neben der Realschule in Schierstein und der IGS in Biebrich wäre die Oberstufe an der WLS auch ein viel näheres Angebot für Schüler/innen aus Erbenheim, die die IGS Hermann-Ehlers-Schule besuchen. Aufgrund der örtlichen Nähe hatte die WLS-Oberstufe regelmäßig auch Schüler/innen aus Hochheim und von der „Mainspitze“, die bis zur 10. Klasse die dortigen IGS besuchten. Im Unterschied zur CvO hätte die Oberstufe an der WLS sogar Schüler/innen aus einer eigenen Mittelstufe, die für den Besuch der gymnasialen Oberstufe in Frage kommen. Im benachbarten Mainz ist übrigens die gymnasiale Oberstufe der Regelfall für eine IGS und die Oberstufen an den IGS sind so gut besucht, dass Schüler/innen aus dem Rechtsrheinischen keine Aufnahme finden.

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Die Fraktion LINKE&PIRATEN ruft auch in diesem Jahr zum Ostermarsch auf.

Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt

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Die Fraktion LINKE&PIRATEN bedauert sehr, dass die Stadtverordnetenversammlung sich am heutigen Donnerstag nicht zu einer Änderung der Hauptsatzung durchringen konnte, die eine Briefwahl zur nächsten Ausländerbeiratswahl ermöglicht hätte.

Der Ausländerbeirat hatte den Wunsch, zusätzlich zur Urnenwahl auch Briefwahl zu ermöglichen, im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Völkerverständigung und Integration bereits kundgetan und diesen in der Stadtverordnetenversammlung noch einmal deutlich bekräftigt .

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Am vergangenen Dienstag ist Herr Dr. von Poser, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bürgerliste im Wiesbadener Rathaus, mit 73 Jahren verstorben.

Herr Dr. von Poser war ein fulminanter freier Redner mit hohem Fachwissen und enger Verbundenheit zur Stadt Wiesbaden. Mit Witz, Charme und rhetorischem Geschick hat er seine Kritik in und an allen Gremien der Stadt vorgetragen.

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