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01. Juni 2011, Michael Wassermann
Pressemitteilung|Umwelt

Fluglärm - Nachtflugverbot

Nachtflugverbot mit CDU und SPD nicht zu machen

Die Fraktion LINKE&PIRATEN begrüßt, dass es auf der gestrigen (31. Mai 2011) Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Sauberkeit zu einer fraktionsübergreifenden Einigung zum Thema Fluglärm kam:


„Es bestand Konsens, dass die Flughöhe von 2.400 Metern zukünftig wieder gehalten werden muss, die Flugrouten möglichst über nicht bewohntes Gebiet geführt werden sollen und die Stadt die Bürgerinnen und Bürger bei Privatklagen unterstützen möchte. Schön soweit. Freut mich, dass hier parteiübergreifend den berechtigten Protesten der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen wird. Aber uns reicht das nicht.“ sagt Hendrik Seipel-Rotter, der umweltpolitische Sprecher der Fraktion LINKE&PIRATEN.


Die Fraktion LINKE&PIRATEN sowie die GRÜNEN votierten für ein konsequentes Nachtflugverbot in der so genannten „gesetzlichen Nacht“ von 22.00 bis 6.00 Uhr. Dies scheiterte vor allem am Widerstand der CDU. Allen voran die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann, die dafür plädierte Nachtflugverbote, wenn überhaupt, dann maximal in der so genannten „Mediationsnacht“ von 23.00 bis 5.00 Uhr.


Hendrik Seipel-Rotter bewertet das so: „Es ist mir völlig unverständlich, warum die Koalition gegen ein Nachtflugverbot votierte. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich hilfesuchend an die Stadtverordneten gewandt, um sie von dem Lärm zu befreien, der sie jetzt schon, vor allem dann aber ab Oktober in hohem Maße belasten wird. Anscheinend hat sich die SPD den Alleingang nicht zugetraut unserem Antrag zu folgen. Schade, denn so wurde eine weitere Chance vertan, sich bürgerfreundlich aufzustellen. Hier hätte man gleich Nägel mit Köpfen machen können. Stattdessen werden die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener weiterhin morgens um 5.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen.“



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PM-11-04-18-Fluglärm-Wiesbaden.pdf

Permalink: http://0l3.de/it



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