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07. März 2012
Planung/Bau/Verkehr|Pressemitteilung|Umwelt

Umweltausschuss für Nachtflugverbot

Umweltausschuss spricht sich für Nachtflugverbot zwischen 22.00 und 6.00 Uhr aus

Die Stadtverordnetenfraktion LINKE&PIRATEN begrüßt, dass sich der Umweltauschuss der Landeshauptstadt Wiesbaden in seiner gestrigen Sitzung vom 06. März 2012 für ein Nachtflugverbot von 22.00 Uhr – 06.00 Uhr (gesetzliche Nacht) im Rhein-Main-Gebiet ausgesprochen hat. Die Forderung war Teil eines Antrags der Fraktion LINKE&PIRATEN zum Thema Fluglärm (siehe: http://www.lipiwi.de/antrag/flueglaerm).

„Mit der Annahme unseres Antrags stellt sich Wiesbaden nun endlich mit den Nachbarstädten und Gemeinden in eine Reihe hinter die Forderungen der Bürgerinitiativen und der vielen tausend Menschen, die seit Monaten gegen den zunehmenden Fluglärm durch den Frankfurter Flughafen kämpfen“, sagt Hendrik Seipel-Rotter, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion LINKE&PIRATEN.

Vor einem Jahr noch hat sich Wiesbaden gegen ein Nachtflugverbot ausgesprochen und Anträge von LINKE&PIRATEN und den Grünen abgelehnt. Der Druck der Proteste, die wöchentlichen Medienberichte und das stetige Nachfassen der Bürgerinitiativen haben nun auch hier in Wiesbaden zu einem Einlenken geführt.

„Dass die Ausschussmehrheit (CDU/SPD) die anderen Forderungen unseres Antrags abgelehnt hat, die nächste Sitzung in die Abflughalle des Flughafens zu verlegen und eine_n Vertreter_in der Bürgerinitiativen sowie eine_n Fachmediziner_in dorthin einzuladen, finde ich sehr schade. Wiesbaden hätte damit den Bürgerinnen und Bürgern ein unmissverständliches Signal geben können. Dies schmälert die Tragweite der Entscheidung aber kaum“, so Hendrik Seipel-Rotter weiter.

Die Fraktion LINKE&PIRATEN unterstützt alle Forderungen der Bürgerinitiativen. Daher ist mit diesem Antrag noch längst nicht alles erreicht. „Wir werden in der kommenden Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung einen weiteren Antrag zum Thema stellen. Wiesbaden hat als Großstadt die Pflicht ihren protestierenden Bürgerinnen und Bürgern als Partnerin gegen die Flughafenlobby zur Seite zu stehen.

Andere Städte wie beispielsweise unsere Nachbarstadt Mainz haben dies längst getan.“


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PM-12-03-07-Nachtflugverbot gefordert.pdf

Permalink: http://pirat.ly/e2v3b



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