Login
Kennwort vergessen?

09. Juni 2011, Michael Wassermann
Pressemitteilung|Umwelt

Umweltzone

Die Fraktion LINKE&PIRATEN begrüßt die Nichteinführung der Umweltzone und fordert stattdessen ernsthafte Schritte in Richtung emissionsarme Innenstadt.

Die Stadtverordnetenfraktion LINKE&PIRATEN sieht sich in dieser Entscheidung bestätigt. Die Umweltzone vermag spritschluckende Luxusgeländewagen mit Riesen-Hubraum und Unfallgefahren für Fußgänger und Radfahrer_innen nicht aus der Innenstadt zu verbannen, stattdessen sind vor allem alte und kleine Autos ohne ausreichende Filter betroffen.


„Das ist absurd. Betroffen sind insbesondere Menschen, die ihre Autos lange Jahre in Familienbesitz haben, sowie Rentner_innen oder Menschen mit geringem oder keinem Einkommen, die sich keinen Neuwagen leisten können. Aber nicht nur soziale Aspekte sprechen gegen diese Politik: Ausgeschlossen sind sogar Fahrzeuge, deren Halter_innen einen Umweltbeitrag leisten wollen, wie zum Beispiel Besitzer_innen von auf Salatöl umgerüsteten Autos, die gezwungen werden außerhalb der Umweltzone zu parken.“ sagt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion Hendrik Seipel-Rotter.


„Eine Umweltzone sieht toll aus. Aber mit Umweltschutz hat das nichts zu tun. Die Umweltzone senkt die Schadstoffbelastung nur minimal. Echte Entlastungen können nur durch eine autofreie Innenstadt erreicht werden. Daher fordern wir die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs bis hin zum kostenlosen Angebot. Nur wenn die Menschen umsteigen und der private Verkehr aus der Innenstadt verbannt wird, wird die Luft in der Kurstadt besser," so Hendrik Seipel-Rotter weiter.



Downloads

PM-11-06-09-Umweltzone.pdf

Permalink: http://0l3.de/5c



Kommentare